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Reha-Service-Ring Fachtagung

RSR-Fachtagung 2017 Hilfsmittelmarkt - Chancen & Perspektiven

Nürnberg, 15.09.2017, 09:30 - 12:54 Uhr

Kurzstatement von Florian Egermann, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht.

Richtiger Umgang mit Fallpauschalen: Von der Finanzbuchführung bis zum Jahresabschluss
Seit mittlerweile über 20 Jahren arbeiten Krankenkassen mit Fallpauschalen. Was einst ein „Modellversuch zur Anwendung vereinfachter Verfahren zu einer pauschalen produktbezogenen, statistikgestützten Vergütungsform für Hilfsmittelversorgungen" war, hat sich längst als unter der bekannten Bezeichnung „Fallpauschale“ als ein wesentlicher Pfeiler der Versorgung von Patienten mit Hilfsmitteln etabliert.
Der Leistungserbringer verpflichtet sich, den Versicherten entsprechend gesetzlicher Vorschriften und Vereinbarungen mit dem geforderten Hilfsmittel zu versorgen. Neuerdings sind dabei auch die Vorschriften des HHVG zu beachten - derzeit noch mit wenig Erfahrungswerten zu den diversen Dokumentationspflichten der umfassenden Beratung des Patienten.
Der Leistungserbringer gewährleistet schließlich die einwandfreie Beschaffenheit und Funktionsfähigkeit des Hilfsmittels für die gesamte Laufzeit und beachtet auch die Vorgaben des Medizinproduktegesetzes.
Wie wird nun mit diesen Hilfsmitteln und diesen Leistungspflichten umgegangen? Von der Bestellung der Ware über die Behandlung in der Branchensoftware und die Finanzbuchführung bis hin zum Jahresabschluss sind Besonderheiten zu beachten.
So hat das Pauschalsystem Auswirkungen auf das Anlagevermögen, auf die Bildung von Rückstellungen und schließlich auf die Bildung eines Passiven Rechnungs-abgrenzungspostens. Auch die Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, Einkauf, Rohergebnis) wird durch Einsatz von Fallpauschalen beeinflusst.
Die richtige Handhabung kann Ihnen und Ihrem Unternehmen nicht nur betriebswirtschaftlich besseren Durchblick verschaffen, sondern auch spürbar die Steuerlast senken.